Störungsticker:

Ausbau der Weddeler Schleife – es soll mehr Züge geben

(v.l.) Jan Görnemann, GF Metronom, Hennig Brandes, Verbandsdirektor ZGB, Detlef Tanke, Vorsitzender der Verbandsversammlung ZGB, Dr. Martin Lang Vorstand Alstom Deutschland AG, zusammen mit einem Enno-Modell. Foto: ZGB

Braunschweig. Seit Jahren wird über den Ausbau der Weddeler Schleife gerungen. Verkehrsminister Olaf Lies hat am Montag in Berlin nun aber die Weichen für einen Ausbau gestellt (regionalHeute.de berichtete). Verbandsdirektor Hennig Brandes, Zweckverband Großraum Braunschweig, kündigte daraufhin an, dass man die Fahrzeugflotte aufstocken wolle.

Er sagte gegenüber regionalHeute.de: „Der ZGB als Aufgabenträger für den ÖPNV in der Region ist froh, dass es nach vielen, vielen Jahren intensiven Bemühens des Verbandes, der Politiker und der Wirtschaft jetzt offenbar einen Durchbruch in Sachen Weddeler Schleife gibt. Eines der wichtigsten Projekte für die Mobilität im Großraum Braunschweig kann damit endlich umgesetzt werden.
Ein Halbstundentakt zwischen den Oberzentren Wolfsburg und Braunschweig rückt damit in erreichbare Nähe, wenn, wie geplant, der Ausbau bis 2021 fertig ist. Ein Muss für den Nahverkehr zwischen den Oberzentren der Region, der für die vielen Pendler überfällig ist.“ Die rot-grüne Landesregierung habe als Ziel ausgegeben, die Mobilität im Land zu verbessern, dies sei ein großer Schritt. „Ich danke Verkehrsminister Olaf Lies, dass er sich persönlich entschlossen und erfolgreich für den Ausbau eingesetzt hat. Wir werden unsere Enno-Fahrzeugflotte um vier weitere auf 24 Elektrozüge aufstocken, ein Förderantrag dazu ist beim Land bereits gestellt“, so Brandes.

Quelle: RegionalBraunschweig
24.02.2016

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