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BS: Endstation Hambühren: Braunschweiger Straßenbahnen entscheiden sich für Strucks Recycling-Hof

Endstation Hambühren: Braunschweiger Straßenbahnen entscheiden sich für Strucks Recycling-Hof
HAMBÜHREN/BRAUNSCHWEIG. „Sowas erleben wir auch nicht alle Tage“, weiß Marcel Struck vom Struck Recycling-Hof in Hambühren. Insgesamt 18 ausrangierte Straßenbahnen wird die Braunschweiger Verkehrs GmbH dort verschrotten lassen. Schwertransporte pendeln seit heute von Braunschweig in den Landkreis. Die Bedingungen seien bei Struck optimal, weiß Andreas Gürtler von der Braunschweiger Interessengemeinschaft Nahverkehr e.V.

„Tramino“ – so heißen die insgesamt 18 neuen Niederflurbahnen in Braunschweig. Damit seien 42 von 49 Braunschweiger Trams barrierefrei. Das waren die alten, teils mehr als 40 Jahre alten Straßenbahnen nicht, und zwar die Modelle „Typ Mannheim“ von Duewag, Baujahr 1974 und die 1981 gefertigten Modelle „Typ Braunschweig“ von LHB. Eine besondere Herausforderung sei das Verschrotten nicht, ist Struck überzeugt, aber „diese Vielfalt an Materialen, von Kabeln, Stahl und Müll hat man nicht so häufig“. Die bis zu 30 Tonnen schweren Wagen sind jedoch nach ein bis zwei Stunden Geschichte und werden dem Wiederverwertungskreislauf zugeführt.

Nach und nach werden alle Straßenbahnen in Braunschweig erneuert und behindertengerecht sein. Wahrscheinlich, dass es dann in Hambühren erneut einen großen Bahnhof geben wird.

Quelle: CelleHeute
05.02.2016

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