Störungsticker:

7553 (Brauni) hat es geschafft

Mit Freude können wir berichten das eine unserer Stadtbahnen die lieb „Brauni“ genannt wird, am Schöneberger Strand angekommen ist.

Er wurde am 4.November aus Braunschweig mit einem Tieflader abgeholt und zu seinem Neuen Domizil Transportiert.
Am 5. November kam Brauni im Museum an. nur einige Stunden Später fuhr sie aus eigener Kraft eine Probefahrt auf dem Museums Gelände.

Dafür mussten einige Gleise geändert werden.

ÖPNV Braunschweig freut sich das alles reibungslos geklappt hat und hoffen das einer der alten noch lange erhalten bleiben.

 

Geschichte der Mannheimer in Braunschweig:

Hier werden wir einiges über die Mannheimer und deren Geschichte niederschreiben. Wir nutzen dafür Wikipedia.

 

Typ Mannheim

Foto: A. Herr

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Foto: A. Herr

Innenansicht eines Triebwagen mit den bauarttypischen hohen Fenstern sowie den an der Decke aufgehängten Sitzen

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Foto: A. Herr

Ebenso charakteristisch für den Typ Mannheim sind die nach unten gezogenen Türfenster

Der Typ Mannheim ist eine zwischen 1969 und 1993 in großen Stückzahlen produzierte deutsch-österreichische Fahrzeug-Baureihe für Straßenbahnenbeziehungsweise Stadtbahnen in Hochflurbauweise.

Die 351 Triebwagen in Gelenkbauweise samt zugehöriger 175 Beiwagen inGroßraum- und Gelenkbauweise wurden vom deutschen Hersteller Düwagkonzipiert und später zusätzlich auch von den Unternehmen LHB, Lohner, MAN undSimmering-Graz-Pauker (SGP) als Lizenzbau produziert. Der Typ Mannheim gilt neben dem Frankfurter P-Triebwagen (ab 1972) und dem Stadtbahnwagen Typ M/N (ab 1975) als Nachfolger der klassischen Düwag-Gelenkwagenbeziehungsweise der Düwag-Großraumwagen, die beide aus den 1950er Jahren stammen und entsprechend modifiziert wurden. Dies geschah speziell für dieStraßenbahn Mannheim, die der Baureihe letztlich auch ihren Namen gab.

Wichtigste Neuerungen des Typs Mannheim:

  • größere Seitenfenster, ganzes Fenster zwischen Gelenk und mittlerer Tür im Außenwagen, dadurch nur noch zwei Fenster zwischen den beiden Türen
  • circa zehn Zentimeter höhere, bis zur Dachkante reichende Fensterscheiben – um stehenden Fahrgästen einen besseren Ausblick zu ermöglichen
  • weiter nach unten gezogenen Türfenster, die deutlich höher sind als die gewöhnlichen Seitenfenster und somit aussteigenden Fahrgästen schon vorab einen Überblick über die Situation an der Haltestelle beziehungsweise auf demBahnsteig ermöglichen, insbesondere um beim Einmannbetrieb mobilitätseingeschränkte Personen schon von innen erkennen zu können, die Hilfe beim Einstieg benötigen
  • mittiger Doppelscheinwerfer statt vorher üblichem Einzelscheinwerfer (für Mannheim)
  • Zusammenlegung der Rollbandanzeige für die Linienbezeichnung mit der Rollbandanzeige für das Fahrtziel (VÖV-Maße) in einem gemeinsamen Kasten im Dachbereich (außer Braunschweig und Wien), dadurch höhere Frontscheiben
  • heckseitige Liniennummernanzeige ebenfalls vollständig in den Wagenkasten integriert statt zuvor leicht hervorstehend, dadurch auch höhere Heckscheiben
  • Durchgehende Vis-à-vis-Bestuhlung im Innenraum auch bei Einrichtungswagen, ergänzt durch kleine Ablagetische
  • Sitze durch Haltestangen an der Decke aufgehängt, dadurch einfachere Reinigung des Wagenbodens
  • Gelenkportal mit neu konstruierter Kunststoffverkleidung zur Geräuschdämmung im Innenraum
  • Widerstände unterflur statt wie zuvor auf dem Wagendach angeordnet
  • Ausrüstung mit Klimaanlage
  • Klappfenster statt Schiebefenster

Zudem waren alle Wagen von Beginn an für Schaffner-losen Betrieb ausgelegt. Eng mit dem Typ Mannheim verwandt sind außerdem die zusammen 25 zwischen 1971 und 1991 gebauten Achtachser des Typs Freiburg, die jedoch aufgrund ihres vierachsigen Mittelwagens mit zwei aufgesattelten Endwagen ohne Jakobsdrehgestelle auskommen und deshalb als eigene Bauart betrachtet werden.

 

Wikipedia

7351 an der Alten Waage in Braunschweig

In Braunschweig wurden in der zeit von 1973 bis 1977   26 Fahrzeuge gebaut sie fuhren als Einrichtungswagen. Die Schienenbreite beträgt 1100m. Die fahrzeuge besaßen 6 Achsen. Hersteller war LHB Duewag. vorgesehen waren sie für Doppeltraktion,
Wagen 7762 wurde im Jahr 2000 nachträglich zu einem Achtachser mit niederflurigem Mittelteil erweitert. bekannt unter Hängebauchschwein 0051. 0051 war ein Prototyp und wurde nie in Serie Gebaut

0051 auf der Linie 6 Schloss

0051 auf der Linie 6 Schloss

Am 30.10.2015 hat die Braunschweiger Verkehrs-GmbH alle Restlichen Duewag Fahrzeuge in das Liniennetz geschickt und damit noch mal die Gelegenheit gegeben Fotos zu machen.

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Einfahrt von Brauni. Fot: Ylli Hajdaraj

Viele der Fotos könnt ihr in der Facebook Gruppe Tram-Aktuell finden. https://www.facebook.com/groups/tram.aktuell/

Unser Mitglied und bekannter Schienenverkehrsphotograph Jan Borchers hat das Eintreffen des 7553 zum Anlass genommen bei uns wieder einen halben Tag hochqualitative Photos zu schießen.

Er wurde dabei von Andreas Herr und Detlef Schulze-Hagenest betreut. Hier ist der Link!

http://fototagebuch.bahnfotokiste.de/2015/11/06/index.html

 

von Andreas Herr:

Ich selbst habe den Brauni vom letzten Betriebstag an von Braunschweig bis zum Strand begleitet. Demnächst zeige ich Euch darüber einen Film,- dauert aber wegen Beruf und Umzug noch etwas!
Von der Ankunft am Strand und der Panne mit dem festgefahrenen LKW hat ein Kollege einen Film gemacht, der ganz beeindruckend zeigt, wie es gelaufen ist. https://www.youtube.com/watch?v=IK6vs2_PKME&feature=em-upload_owner
Viel Spaß beim zus(ch)taunen !

Wir Bedanken uns bei Andreas Herr für die Genehmigung zur Verwendung Vom Bildmaterial.

Von Jörn John und Andreas Herr

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